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Lukas Kaufmann hat
sechseinhalb Tage und 3.440 des 5.000 Kilometer langen Race Across America,
dem härtesten Ultracycling-Radrennen der Welt, passiert. Nach wie vor liegt
der Oberösterreicher an der zweiten Stelle und die finalen Berge, die
Appalachen, rücken immer näher. Der 31-jährige Kronstorfer
Lukas Kaufmann radelt seit über sechseinhalb Tagen quer durch die Vereinigten
Staaten von Amerika. Bisher hat er lediglich 9:45 Stunden an Schlafpausen
absolviert. Zuletzt ging es über Missouri und Saint Louis am Abend über den
Mississippi River. Die 37. Timestation Effingham hat er geschafft und der
US-Bundesstaat Indiana rückt näher. "Lukas ist gut drauf und sehr
redefreudig. Nach einer eineinhalbstündigen Schlafpause in der letzten Nacht
hat er heute unter Tags einen zehnminütigen Powernap eingelegt. Nach vorne
haben wir nach wie vor einen signifikanten Abstand zum Führenden Philipp
Kaider, nach hinten haben wir aber auch einen sehr guten Zeitpolster. Vor uns
liegt noch ein Drittel der Strecke mit den giftigen Anstiegen in den
Appalachen - vergleichbar mit den Bergenin der südsteirischen
Weinstraße", erläutert Betreuer Martin Behrens Christoph Strasser mit
Motivationsbotschaft Auch für Lukas 14-köpfiges
Betreuerteam wird das RAAM von Tag zu Tag mehr zur Belastung. "Was alle
hier bei dramatischem Schlafentzug leisten ist unglaublich", sagt
Teamchef Thomas Hölzl, der angesprochen auf Lukas Formkurve meint: "Er
findet eigentlich täglich besser in seinen Rennrhythmus und will so schnell
wie möglich ins Ziel kommen; egal ob ganz vorne oder auf Rang zwei. Mental
ist er sehr stark drauf und sein Wille ist ungebrochen. Er hat lange daran
geknabbert, dass er am Anfang des Rennens so viel Zeit verloren hat. Aber er
will zeigen, dass man reinbeißen muss, auch wenn es nicht so optimal
läuft." Das betont auch der sechsfache RAAM-Rekordsieger Christoph
Strasser, der Lukas eine emotionale Sprachnachricht schickte: "Jene
RAAM's, wo ich nicht der Stärkste war, haben mich stark gemacht. Ich finde es
beeindruckend, wie sich Lukas trotz der vielen Probleme am Anfang schlägt und
unbeirrt weitermacht. Dafür erntet er auch für Außenstehende große Beachtung.
Wir Ultraradfahrer sind für viele Menschen Vorbilder, weil wir uns trotz
vieler Schwierigkeiten durchkämpfen. Und rein aus sportlicher Sicht ist das
Rennen noch lange nicht vorbei." Tägliches RAAM-Magazin Täglich bringt K19 ab 17:00 Uhr ein einstündiges
RAAM-Magazin mit den besten Bildern der Österreicher Lukas Kaufmann, Philipp
Kaider und Kurt Matzler, mit spannenden Studiogästen, wie Christoph Strasser
oder Elena Roch. Gerne können Sie die Sendungen Online einbinden: |